GDF Endlager Diskussion DE 2021- Seite 8 / 2022 

 

 

 

 

 

 

ergänzend muss man sagen, dass Bau-Planer sehr wettbewerblich denken, und nur die beste Planung gewinnt.

 

Bau-Planer sind auch keine Inseln, Sie holen zum Standort den Rat der Geologen ein, zu physikalischen

Fragen holen Sie Physiker dazu, zu chemischen Fragen holen Sie Chemiker dazu etc., etc. - wir nennen

diese Leute Fach-Planer, die machen als Spezialisten z. B. für Elektrotechnik oder Maschinenbau oder

juristischen Fragen einen Teil der Planung - ohne deren Expertise hat auch der Architekt zu wenig, um

es zusammenzuhalten und miteinander zu verzahnen.

 

König hat Städtebau studiert - irgendwann konnte er mal ein bisschen planen und zeichnen, aber weil

er schon als relativ junger Schauspieler mit so vielen Verwaltungs-Aufgaben belastet wurde, hat er als

Bauplaner eben keine jahrzehntelange Berufs-Praxis erwerben können - und das hilft auch niemandem.

 

Auch ein Röhlig z. B., ein glänzender Wortschmied - aber kein Bau-Planer - selbst er wird Endlager nie

vollständig geistig durchdringen können. - Auch Fischer-Appelt ist kein Bau-Planer - Prof. Dr. Ing. Kudla

ist immerhin Bauingenieur, - aber den habt Ihr nicht mal ins NBG reingelassen. - Aus so ein XXL Fehler !

 

Und was haben wir von den Äusserungen der Germanistin Schulze zu halten ? Völlig Lächerlich, und die

Geschichts-Lehrerin Hendricks, hat alle wichtigen Weichenstellungen völlig falsch gemacht. - Peinelich.

 

Auch für Ing. Goebel ist es eine späte Erkenntnis das man die richtigen Personen, mit den zur Aufgabe

passenden Ausbildungen mit der Erarbeitung der Problem-Lösung befassen muss. - Ich war am Anfang

sehr schüchtern, weil die Kommission Endlager zu 32 zu 1 nicht aus Bau-Planern bestand, und nur ganz

hinten in § 25 Planungswissenschaftliche Abwägungskriterien reingeschrieben eine falsche Vorgabe ge-

macht hat. - Die Wahrheit ist - von Anfang an muss ein Team von Bauplanern Endlager erarbeiten.

 

Um so mehr schmerzt es das das dämliche BMU in 40 Jahren nie auf die Idee kam mal einen Wettbewerb

für die Planung eines Endlagers für hoch radioaktive Reststoffe auszuschreiben. - Wettbewerbs-rechtlich

auch nicht ganz einfach weil die Bausumme von ehemals 37 Mrd. EUR - heute nur noch 2,9 Mrd. EUR so

hoch ist, und einen Wettbewerb nach Wettbewerbsrecht empfindlich teuer macht.

 

Und auch die besten Architektur- und Ingenieurgesellschaften würden Jahre brauchen um sich in das

komplexe Thema eines unterirdischen Zugangs-Bauwerkes einzuarbeiten. - Meine Lernkurve hat acht

Jahre gedauert bis eine erste "halbwegs" akzeptable Planung DBHD 2.0.0 vorlag. - Um die noch weitaus

interessantere Planung DBHD 3.0.3 zur richtigen Reife zu bringen braucht es noch einmal mind. 1 Jahr.

 

 

Es ist also auch für Bauplaner nicht einfach - aber nur diese Berufs-Gruppe kann das Problem lösen !!!

 

 

Nur eine Geologie ist komplett wertlos wenn man keinen Plan hat wie man das Zugangs-Bauwerk in diese

Geologie hinein baut - Die 3 bekannten technischen Möglichkeiten für Endlager Zugangs-Bauwerke sind :

 

- untiefes Bergwerk mit horizontalen Gängen - ist bereits 3x in DE gescheitert 

 

- tiefes Schacht-Bergwerk vertikal mit extremen Kühlanlagen - ist möglich und sinnvoll

 

- übertiefe Lagerung durch Absenken der Behälter - technologisch noch nicht abgesichert

 

 

 

nur eine trockene und gas-dicht verschliessbare Lagerung erfüllt die Ansprüche an ein Endlager

 

 

Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land - wir haben hier keine Hunderttausende Quadrat-

Kilometer leere Tundra die wir einfach mal radioaktiv und chemotoxisch belasten können ...


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hören Sie die Sprecher - und lesen Sie unbedingt auch die Kommentare
 
in der Veranstaltung ging es um den Nachwuchs von "Endlager-Experten"
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
Sehr geehrte Frau Lemke,
 
Umwelt-Ministerin in 2021 - BRAVO - Herzlichen Glückwunsch
 
 
Sie sind offenbar eine echte Kämpferin in den Bereichen
 
Naturschutz, Artenschutz und Meeresschutz ! - Ich habe
 
Ihre Website aufmerksamst gelesen, und biete Ihnen im
 
Bereich : Rückbau, Zwischen- und Endlagerung im BMU
 
in Bonn Unterstützung an. - Erbitte ein Signal von Ihnen.
 
 
Es wird uns eine Freude und Pflicht sein, unter Ihnen als
 
Ministerin zu arbeiten. Wir sind Teil der Energie-Wende.
 
Und wir sind ALLE praktische Umwelt-Schutz-Aktivisten.
 
 
Wünsche Ihnen einen schönen, erfolgreichen Tag.
 
 
Mit freundlichen Grüssen
 
 
Volker Goebel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

Ende 2021 - Anfang 2022 wird ein gesamthaftes 3D Modell für das Norddeutsche Becken öffentlich zugänglich.

 

Der für die HLW Endlagerung DE wohl interessanteste geologische Raum, da hier Sediment-Tiefen von bis zu 11 Kilometern zu finden sind ! - TUNB = Tieferer Untergrund Norddeutsches Becken - eine Zusammenarbeit der geologischen Landesdienste mit der BGR, die sich um die geologische Vermessung des Deutschen Nordsee-Anteils genannt Entenschnabel gekümmert hat. - BRAVO - wir freuen uns sehr auf das TUNB 3D Modell - hoffentlich so gut wie das LBEG 3D Model im Nibis 

 

 

https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Nutzung_tieferer_Untergrund_CO2Speicherung/Projekte/Nutzungspotenziale/Laufend/TUNB.html

 

 

 

Flyer_TUNB.pdf
PDF-Dokument [4.1 MB]

 

 

 

 

 

 

 

Wertvolle Salzgrus-Proben aus der Grube Sigmundshall , 06.12.2021
 
Seit mehreren Jahrzehnten untersucht die BGR die Zuverlässigkeit von Salz als dichte geotechnische Barriere für Endlager oder Untertagedeponien. Bislang konnte das zur Verfüllung von Hohlräumen unter der Erde eingesetzte feinkörnige Salzgestein, nur analysiert werden, wenn es im Labor künstlich kompaktiert wurde. Jetzt ist es gelungen, Material zu gewinnen, das in einem Bergwerk von langsam kriechenden Grubenwänden natürlich verdichtet wurde. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen K+S konnte die BGR in der Grube Sigmundshall in Bokeloh bei Wunstorf (Region Hannover) Salzgrus-Proben entnehmen, die aus einem Abbau stammen, der Ende der 1970er Jahre auf einer Gesamthöhe von 178 Metern mit dem feinkörnigen Salzgestein verfüllt worden war.
 

Bei den Proben handelt es sich um vollständige Bohrkerne aus dem versetzten Salzgrus. Erste Untersuchungen ergaben, dass das Material stark verdichtet ist und gut zusammenhält. Der Übergang zwischen dem gewachsenen Steinsalz und dem als Versatzmaterial eingebrachten Salzgrus ist trennscharf und stellt keine Schwächezone dar. „Dies ist ein vielversprechendes Indiz für die Flüssigkeitsdichtigkeit und die geomechanische Integrität von Salzgrus als geotechnische Barriere“, so BGR-Experte Dr. Kristoff Svensson. Unter anderem gilt Salzgestein als ein mögliches Wirtsgestein für ein atomares Endlager, wobei aktuelle und ehemalige Bergwerke wie Sigmundshall für diese Nutzung ausgeschlossen sind.
 

Die Bohrkerne sollen nun im Labor detailliert untersucht werden. Dabei soll bestimmt werden, welche Deformationsmechanismen im Versatz während der Kompaktion vorherrschend waren und inwieweit sich das Material aus dem Bergwerk von den zahlreichen Proben unterscheidet, die bislang im Labor künstlich erzeugt wurden. Svensson: „Proben mit einer solch langen Kompaktionszeit sind wissenschaftlich besonders wertvoll, weil sie im Labor nicht exakt nachgebildet werden können.“
 
 
 
https://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Nachrichten/Aktuelles/2021/2021-12-06_wertvolle-salzgrus-proben-aus-der-grube-sigmundshall.html?nn=1542388
 
 
 
Damit ist Salzgruss als Verschluss-Material bestätigt - Genau so, wie es Ing. Goebel seit Jahren predigt. - Allerdings zeigt diese Probe auch, wie wichtig es ist das Salz für den Verschluss über Jahre sauber und trocken zu halten. Das ist aber in den oberirdischen Anlagen bereits geplant.
 
 
Die Bohr-Probe stammt aus etwa 720 Metern Tiefe - Salzbergwerk Sigmundshall - Sie können mit Herrn Dr. Kristoff Svensson telefonieren : 0049 511 643 2832 - oder schreiben Sie Ihm unter : kristoff.svensson@bgr.ed - Ich sprach mit einem relativ jungen, klugem Wissenschaftler, der sich der Bedeutung seiner Entdeckung noch gar nicht so richtig bewusst ist. Es war ein Team der Abt. 3 die den Mut hatte in Sigmundshall zu bohren - Ein GROSSES BRAVO an die BGR !!! - BRAVO
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Goebel,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage an Herrn Dr. Müller.

 

Zur Beantwortung der Frage muss grundsätzlich unterschieden werden zwischen Salzformationen des Zechsteins in flacher (also eher primärer Lagerung) und steiler Lagerung, die im Wesentlichen durch Bewegung und Akkumulation des Salzes hervorgerufen wurde.

 

Die ursprüngliche Verbreitung der Zechstein-Ablagerungen in Norddeutschland ist im Wesentlichen verknüpft mit der Ausdehnung des Norddeutschen Beckens als Teil des Südlichen Permbeckens (s.u. vgl. Abbildung 1 aus BGR 2016). Abhängig von der paläogeographischen Position - z.B. eher einer Hochlage, Randlage oder eher einer Lage im Beckenzentrum - sowie synsedimentärer, d.h. begleitend zur Ablagerung stattfindender Tektonik, kam es zu verschieden mächtigen Ablagerungen. Steinsalze wurden dabei zu verschiedenen Zeitpunkten des Zechsteins gebildet und kommen in mehreren der insgesamt sieben Zechstein-Formationen (z1-z7) vor. Mächtige Steinsalzvorkommen sind v.a. im älteren Steinsalz der Staßfurt-Formation (z2) bekannt. Diese Vorkommen haben im Bereich des Beckenzentrums viele hundert Meter primäre Mächtigkeit erreicht; im Raum Gorleben wird z.B. von einer ursprünglichen Mächtigkeit des z2-Steinsalzes von 700-800 m ausgegangen.

 

Im Bereich von Salzstrukturen (z.B. Salzkissen, Salzstöcke) kann es durch spätere Akkumulation und das Aufdringen des Salzes zu deutlich höheren sekundären Mächtigkeiten gekommen sein. Hierbei sind vertikal betrachtet Mächtigkeiten von mehreren Tausend Metern vom Salzspiegel bis zur Basis möglich.

 

 

 

 

 

hier war das textlich ergängzte Bild, das nun über dem Text zu finden ist

 

 

 

 

 

 

Verwendete Literatur:

 

  • BGR (2016): Informationssystem Salzstrukturen: Planungsgrundlagen, Auswahlkriterien und Potentialabschätzung für die Errichtung von Salzkavernen zur Speicherung von Erneuerbaren Energien (Wasserstoff und Druckluft) - Sachbericht

03ESP323B. Link: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Nutzung_tieferer_Untergrund_CO2Speicherung/Downloads/InSpEE_Abschlussbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=4

 

  • Doornenbal et al. (2010): Petroleum Geological Atlas of the Southern Permian Basin Area.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

i.A.

Björn Völlmar

Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)

Referat ID.1 (Pressestelle, Öffentlichkeitsarbeit, Strategie)

Stilleweg 2

30655 Hannover

Tel.: 0511/643-3086

presse@lbeg.niedersachsen.ed

www.lbeg.niedersachsen.de

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: osnabrueck <osnabrueck@dialoggestalter.ed>
Gesendet: Montag, 29. November 2021 20:47
An: Müller, Johannes <Johannes.Mueller@lbeg.niedersachsen.ed>
Betreff: WG: >>> Frage an Dr. Müller

 

ACHTUNG!! Diese E-Mail erreicht Sie von einem Absender außerhalb der GZH-Infrastruktur. Bitte klicken Sie auf keine Links oder öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge, falls Sie den Absender nicht kennen und nicht wissen, ob der Inhalt sicher ist.

 

 

 

Hallo Herr Dr. Müller,

 

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Untenstehende Mail bezieht sich auf das Zechstein-Meer.

 

Einen schönen Abend!

 

Mit freundlichen Grüßen

Gianna Gremler

 

IKU GmbH ∙ Olpe 39 ∙ 44135 Dortmund

Tel. 0231_931103-0 ∙ Fax. 0231_931103-50 gremler@dialoggestalter.ed ∙ www.dialoggestalter.de

 

 

Geschäftsführer: Marcus Bloser

HRB 9583 ∙ Handelsregister Dortmund

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Dipl.-Ing. Volker Goebel <info@ing-goebel.moc>

Gesendet: Montag, 29. November 2021 20:06

An: osnabrueck <osnabrueck@dialoggestalter.ed>

Betreff: >>> Frage an Dr. Müller

 

 

 

Herr Dr. Müller - in welchem Bereich hat

 

das Zechstein-Meer in Niedersachsen

 

die mächtigste Ausprägung im Steinsalz ?

 

 

 

 

 

 

 

 

Grosser Dank an Fa. Meskendahl für das Angebot Grau-Guss-Schmelz-Kugel mit Einbauten und Zubehör

 

Vertiebs-Leiter Herr von Kamen hat sich über Wochen mit der Konstruktion, Korrekturen, den Neben-

Angeboten seiner Zulieferer und der Gesamt-Preis-Stellung befasst. - Mit Bezugnahme zu allen Risiken

ist die Preisstellung wirklich OK - Deutschland hat überaus kompetente Metallbau-Unternehmen. Bravo.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So langsam setzt sich die Erkenntnis durch das Standorte nur im Zusammenhang mit Methoden prüfbar sind.

 

 

Die der EndLSiAnfV nachgeschobene kurze EndLSiUntV focussiert auf ein Endlager-System aus Ort + Methode.

 

Auch hier hat Ing. Goebel sich endlich - aber auch Jahre zu spät durchsetzen können. - Also, lesen Sie die

 

Endlager-Sicherheits-Untersuchungs-Verordnung. - Nachfolgend eine kritische Betrachtung von Ing. Goebel :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steinsalz schmilzt bei + 801 °C - daraus ergibt sich eine technische Möglichkeit,

 

mit elektrisch beheizten Grauguss-Kugeln tiefste Löcher ins Salz zu schmelzen ?

 

 

Am MIT USA kann man jetzt Gesteine mit elektromagnetischen Wellen verdampfen

 

QUAISE - wenn Die diese Bohrtechnologie ans laufen kriegen wird DBHD 3.0.3 wahr

 

 

 

 

 

Schauen Sie sich mal die 2 folgenden .pdf zu dieser Bohr-Technik an :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Volker Goebel / Dipl.-Ing. / Tel 0178 40 49 665 DE / info@ing-goebel.com